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Anti-D-Betroffene: Die Leberstiftung bittet um Ihre Mithilfe!
Die Deutsche Leberstiftung unterstützt im Rahmen des Kompetenznetz Hepatitis eine Studie zum Verlauf der Hepatitis-C-Virusinfektion. Dafür werden Frauen gesucht, die in der ehemaligen DDR zwischen August 1978 und März 1979 bei einer Anti-D-Rhesusprophylaxe durch eine kontaminierte Charge mit dem Hepatitis-C-Virus Genotyp 1b infiziert wurden (durch die ehem. Staatliche Versicherung anerkannter Impfschaden). Im Vordergrund dieses Projekts steht vor allem die Gesundheit der betroffenen Frauen. So soll untersucht werden, wie sich die Leberkrankheit über den langen Zeitraum von 30 Jahren bei den chronisch Erkrankten entwickelt hat und mit welchen gesundheitlichen Problemen sie zu kämpfen haben. Wichtig sind auch Fragen zum Erfolg einer antiviralen Therapie. Neu ist, dass mit einem kürzlich erst entwickelten Test vor einer geplanten Interferontherapie der Behandlungserfolg mit einer hohen Wahrscheinlichkeit vorausgesagt werden kann. Eine weitere Untersuchung beschäftigt sich mit der Auswirkung der Infektion auf die Lebensqualität. Immunologen gehen der Frage nach, weshalb in einem Fall die Krankheit ausbrechen und chronisch werden konnte, während sie im anderen Fall spontan ausheilte oder auch gar keine Erkrankung auftrat. Zur Weiterführung dieses wichtigen Projekts sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Wir bitten deshalb Betroffene der „Anti-D-Gruppe“, sich für eine Kontrolluntersuchung bei einem Leberspezialisten zur Verfügung zu stellen. Angesprochen werden dabei nicht nur die chronisch kranken Frauen, sondern auch die spontan oder durch eine Therapie ausgeheilten. In bestimmten Zeiträumen besteht die Möglichkeit, Interessierten eine kostenlose Untersuchung mit dem FibroScan (nicht invasive Methode zur Beurteilung der Leberstruktur) anzubieten. Gern können Sie diese Information auch an andere betroffene Frauen weitergeben. Möchten Sie mehr dazu wissen oder einen Termin vereinbaren, rufen Sie einfach die Koordinierungsstelle des Anti-D-Projekts an. Ihre Ansprechpartnerin ist: Frau Dr. Hannelore Tenckhoff Tel: 0341-97 12 278, Fax: 0341-97 12 279 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
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| Aktualisiert ( Mittwoch, den 13. Januar 2010 um 19:50 Uhr ) | ||
